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Parken an Bordsteinabsenkungen

10.10.2018
Heute informieren wir Sie, warum es verboten ist an Bordsteinabsenkungen zu parken.

Bordsteinabsenkungen erleichtern Rollstuhlfahren, Sehbehinderten und Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind oder einen Kinderwagen schieben, das Betreten und Verlassen von Gehwegen beim Überqueren einer Straße.
Es gibt verschiedene Strukturen der sogenannten „Leitsysteme“, die unterschiedliche Funktionen haben. Die Rippenstruktur (siehe Bild ) dient mithilfe der schmalen Rippen und breiten Täler der Führung und Orientierung, vor allem für sehbehinderte Menschen. Die Noppenstruktur (siehe Bild ) dient der Aufmerksamkeit und warnt vor Hindernissen.
Parkt ein Auto vor einer Bordsteinabsenkung, ist es für diese Personen nicht möglich, die Straße zu überqueren. Demnach ist das Parken an den Bordsteinabsenkungen verboten und es werden Bußgelder für Falschparker erhoben. Die Höhe der Bußgelder hängt davon ab, wie lange vor der Bordsteinabsenkung geparkt wurde und ob es durch den Falschparker zu konkreten Behinderungen kam. Ein Beispiel hierfür ist, wenn ein Rollstuhlfahrer aufgrund des Falschparkers den Gehweg nicht über die Absenkung verlassen kann, da der Weg durch den Falschparker versperrt ist.

                 

Noppenstruktur                 Rippenstruktur

 
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