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Bericht über Jugendaustausch Santes-Niedernberg im August 2019

04.11.2019
Der alljährliche Jugendaustausch zwischen den Partnergemeinden Niedernberg und Santes hat in diesem Jahr im August 32 Jugendliche aus den beiden Gemeinden zusammen gebracht und ein abwechlungsreiches Programm geboten.

Zunächst stand der Besuch aus Santes in Niedernberg an. Für den Tag nach der Ankunft war ein Besuch beim Radiosender FFH in Bad Vilbel geplant. Jedoch hatte ein Sturm die Zugverbindung zwischen Aschaffenburg und Frankfurt gleich für mehrere Tage lahm gelegt, so dass umdisponiert werden musste und der für Mittwoch geplante Stadtbummel in Aschaffenburg vorgezogen wurde. Zum Glück fuhren die Züge in die andere Richtung ohne Einschränkung, so dass der Dienstag wie geplant in Nürnberg verbracht werden konnte. Zunächst wurde das Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne besucht und dort unter anderem ein Backworkshop durchgeführt. Anschließend, und leider bei regnerischem Wetter, führte eine digitale Schnitzeljagd durch die Stadt an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei. Am Nachmittag war noch etwas Zeit für einen Einkaufsbummel. Am Mittwochvormittag wurde Niedernberg erkundet, dieses Mal in Form einer klassischen Schnitzeljagd. Am Nachmittag fuhr die Gruppe zum Main-Echo nach Aschaffenburg, um mehr über die Arbeit von Journalisten und die Entstehung einer Tageszeitung zu erfahren. Die große Druckmaschine konnte bei ihrer Arbeit bestaunt werden. Da am Donnerstag dann auch wieder die Züge Richtung Frankfurt fuhren, konnte der Tag dort nachgeholt werden. Allerdings war ein Termin bei FFH dann nicht mehr zu bekommen. Aber ein Blick zwischen den Wolkenkratzern vom Dach der Skyline Plaza sowie ein Besuch im Zoo waren nicht weniger interessant für die Jugendlichen. Mit dem Freitag endete das vorgeplante Programm beim Reiten auf dem dem Lindenhof und dem traditionellen Abschlussgrillen auf dem Grillplatz. Der Samstag war den Familien vorbehalten, die ganz unterschiedliche Ideen zur Gestaltung des Tages entwickelt haben (z.B. Michaelismesse, Felsenmeer, Stadtfest).

Am Sonntag sind die Niedernberger Jugendlichen zusammen mit ihren Austauschpartnern für die zweite Woche nach Santes aufgebrochen. Schon am Aschaffenburger Hauptbahnhof wartete die erste unangenehme Überraschung auf die Gruppe. Der Zug nach Frankfurt war ersatzlos gestrichen worden. Die Eltern organisierten kurzerhand einen Transport der Gruppe mit PKW nach Frankfurt, so dass der Anschluss dort pünktlich erreicht werden konnte und auch in Brüssel kein längerer Aufenthalt entstanden ist. Lediglich der letzte Umstieg kurz vor Lille brachte dann doch noch eine Stunde Verspätung. Dennoch konnte die Gruppe gegen 16 Uhr im Rathaus von Santes vom dortigen Bürgermeister Philipp Barret offiziell begrüßt und die zweite Woche eingeläutet werden. Am Montag war Wassersport angesagt. Zunächst eine etwa einstündige Kanufahrt zu zweit und nach einer kurzen Pause Rafting mit fünf bis sechs Personen pro Boot. Das sehr warme Wetter beflügelte die Jugendlichen die Paddel nicht nur zur Fortbewegung einzusetzen. Am Ende war wohl niemand mehr trocken gewesen. Auch für den Dienstag war eine Art Wassersport im Programm vorgesehen. In einem kleinen Ort am Ärmelkanal war „Char à voile“ gebucht. Dabei sitzt man auf einem Gefährt von der Größe und Form eines Surfbrettes, allerdings mit vier Rädern und einem Segel, das man im Sitzen steuert. Das gute Wetter machte dem Vorhaben aber einen Strich durch die Rechnung, weil an dem Tag kein Wind gegangen ist. Dafür war perfektes Badewetter, so dass keine Langeweile aufgekommen ist. Sportlich ging es auch am Mittwoch weiter, dieses Mal aber indoor und wetterunabhängig beim Boowling. Der Tagesausflug am Donnerstag ging nach Belgien in den Freizeitpark Walibi. Perfektes Wetter begleitet die Jugendlichen den ganzen Tag über. Laut wurde es am Freitag. Auf zahlreichen Plastiktonnen wurde zunächst viel Lärm gemacht, aber unter der Anleitung eines Lehrers dann noch einige Ryhthmen einstudiert. Am Abend beim Abschlussgrillen wurde das Erlente dann zum Besten gegeben und hat für viel Applaus gesorgt. Die Woche ging auch in Santes mit einem Familientag am Samstag zu Ende, bevor am Sonntag die Heimreise angetreten wurde. Ein schon lange nicht mehr da gewesene Pünktlichkeit aller Züge liefert die Teilnehmer pünktlich um 18.22 Uhr in Aschaffenburg bei Eltern und Geschwister wieder ab.

Fotos hierzu

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