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Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk E6 -Kommunales Energieeffizienznetzwerk: DieKlimaKommunen

25.03.2026
Kommunen arbeiten gemeinsam an Energieeffizienz, Wärmeplanung und regionaler Energiewende: Rückblick auf das 4. Netzwerktreffen

Am 10. März 2026 trafen sich die Netzwerkteilnehmer:innen des kommunalen Energieeffizienz-Netzwerkes DieKlimaKommunen³ in den Räumlichkeiten der Aschaffenburger Versorgungs GmbH (AVG) zur Durchführung des vierten Netzwerktreffens.

Zu Beginn der Veranstaltung wartete auf die Teilnehmer:innen eine Führung durch das Biomasseheizkraftwerk der AVG im Leiderer Hafen. Der Rundgang durch das Heizkraftwerk wurde durch den Betriebsleiter Herr Alexander Leckert durchgeführt und lieferte den Anwesenden spannende Einblicke in die vorhandenen Prozesse und technischen Details des Biomasseheizkraftwerkes.

Seit Eröffnung im Jahr 2010 wurden rund 140 Millionen Kilowattstunden (kWh) regenerativer Strom und 423 Millionen kWh Fern- und Nutzwärme mit Hilfe von nachwachsenden und regionalen Rohstoffen wie Holzhackschnitzel sowie geschreddertem Landschaftspflegeholz durch das Biomasseheizkraftwerk produziert und damit bereits ca. 200.000 Tonnen CO2 eingespart. Mit dem Biomasseheizkraftwerk im Leiderer Hafen betreiben die Aschaffenburger Stadtwerke ein beispielhaftes Wärmenetz, das zeigt, wie eine zukunftsfähige und nachhaltige Wärmeversorgung aussehen kann. Damit dient das Kraftwerk als Best-Practice Beispiel für die Kommunale Wärmeplanung der Stadt Aschaffenburg.

Nach der Rückkehr von der Besichtigung begrüßte die neue Leitung des Vertriebes, Frau Henriette Zimmer, die Gäste offiziell in den Räumlichkeiten der AVG. Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens, übernahm Herr Patrick Sauer von der AVG das Wort und präsentierte die Ergebnisse der abgeschlossenen Kommunalen Wärmeplanung für die Stadt Aschaffenburg.

Im Anschluss daran wurden unter der Thematik „Aktuelles aus der Region“ die ersten Ansätze der aufkommenden Thematik des Energy Sharings durch das Netzwerkteam vorgestellt.

Das Netzwerkteam präsentierte zudem die bereits veröffentlichten Eckpunkte des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG), sowie weitere allgemeine Netzwerkthemen.

Im weiteren Verlauf des Treffens wurden die Zwischenergebnisse der neu ins Leben gerufene Klimaschutzaktion „Neuinstallation von PV-Anlagen“, bei der es darum geht, welche Kommune es in der dreijährigen Netzwerkphase schafft, die höchste installierte Leistung an Dachflächen PV-Anlagen pro Einwohner zu erzielen, vorgestellt. Detailliertere Informationen zu dem derzeitigen Zwischenstand sind auf der Netzwerkhomepage www.DieKlimaKommunen3.de verfügbar.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch beispielhafte Darstellungen möglicher Potenzialgebiete zum Bau eines Wärmenetzes in den Netzwerkkommunen, welche aus den bisherigen Ergebnissen der Kommunalen Wärmeplanung heraus entstanden sind.

Hintergrund Nationalen Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Gefördert durch:

  • Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
  • Nationale Klimaschutz Initiative

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die Initiative für das regionale Netzwerk ging gemeinsam von der Hösbacher BfT Energieberatungs GmbH und der Energieagentur Bayersicher Untermain aus. Das Netzwerkmanagement und die energietechnische Beratung liegen in den Händen des Ingenieurbüros BfT. Die Energieagentur Bayerischer Untermain stellt den Netzwerk-Moderator und unterstützt das Management und die Kommunen bei Bedarf. Fachliche Unterstützung erhalten die Teilnehmer zudem von der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH und dem Elektrizitätswerk Goldbach-Hösbach GmbH & Co KG.

Kontakt:

BfT Energieberatungs GmbH
Simon Sauer
Frohnradstraße 3b
63768 Hösbach
Tel.        06021/32746-00
E-Mail:  info@bft-energie.de
Web:     www.bft-energie.de

EnergieAgentur Bayerischer Untermain
Johannes Brönner
Rüttelweg 7
63843 Niedernberg
Tel.        06028/21747-14
E-Mail:  broenner@energieagentur-untermain.de
Web:     www.zentec.de

Kategorien: Amtliche Mitteilungen, Gemeinde & Bürger

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